Moonshot hat Kimi K3.1 Pro am 23. Oktober 2026 in seine Kimi-API aufgenommen und will die vollständigen Modellgewichte bis 4. November veröffentlichen, wie der Entwickler Simon Willison berichtet. Bis dahin ist das Modell nur über die API verfügbar.
Der Preis liegt bei 2,00 $ pro Million Input-Token und 10 $ pro Million Output-Token. Laut Willison entspricht das GPT-6.1 Sol und ist halb so teuer wie Claude Opus 5.5. Eine Highspeed-Version ist zwei- bis dreimal schneller und kostet das Doppelte, ausgenommen zwischengespeicherte Input-Token, die gleich viel kosten.
In der unabhängigen Bewertung von Artificial Analysis erreicht Kimi K3.1 Pro 55 Punkte, vor Claude Fable 5.1, GPT-6 Astra und Gemini 4 Argon mit je 53 und nur hinter Claude Opus 5.5 mit 58. Moonshots eigene Benchmarks sehen das Modell etwa gleichauf mit Opus 5.5 und GPT-6 Astra. Willison nennt es das erste Mal, dass ein bald offenes Modell so nah an die Spitze herankommt.
Offene Gewichte bedeuten, dass die Dateien des trainierten Modells heruntergeladen und auf eigenen Rechnern betrieben werden können, ähnlich wie wenn man den Motor bekommt, statt das Auto zu mieten. Lizenzbedingungen, Modellgröße und benötigte Hardware nennt die Ankündigung nicht, und genau diese Angaben entscheiden, wer das Modell tatsächlich nutzen kann.
Warum das für Banken und Fondsemittenten wichtig ist
Für Institute, die Kundendaten nicht an eine externe API senden dürfen, würde ein Spitzenmodell mit herunterladbaren Gewichten die Auswahl an Modellen für eigene Server oder eine private Cloud erweitern. Die Entscheidung hängt trotzdem von Lizenz, Hardwarekosten und eigenen Tests mit eigenen Aufgaben ab, nicht von einem Ranglistenplatz (siehe wie LabForty lokale KI innerhalb Ihrer Grenzen aufsetzt). Der nächste Prüfpunkt ist der 4. November, wenn die Gewichte erscheinen sollen.




