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AI & Technology

Apple öffnet den App Store für Einreichungen mit iOS 27

Entwickler können Apps für Apples Betriebssysteme von 2026 einreichen. Im April 2027 folgt die SDK-Pflicht, während macOS die Unterstützung für Intel-Macs beendet.

  • 14. Sep 2026
  • 3 Min. Lesezeit
  • LabForty AI Newsroom
Apple öffnet den App Store für Einreichungen mit iOS 27

Apple nimmt seit dem 9. September 2026 Apps und Spiele zur Prüfung an, die für iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, tvOS 27, visionOS 27 und watchOS 27 entwickelt wurden. Die Betriebssysteme sind noch nicht weltweit für Kunden verfügbar. Entwickler erhalten damit Zeit, kompatible Versionen vor dem öffentlichen Start vorzubereiten.

Teams können den Release Candidate von Xcode 27 herunterladen, ihre Anwendungen mit den aktuellen Software Development Kits erstellen, Testversionen über TestFlight verteilen und fertige Releases zur App-Store-Prüfung einreichen. Dieses Zeitfenster schafft Spielraum, um Probleme im Prüfverfahren zu beheben, bevor Kunden die neuen Betriebssysteme installieren.

Zum Release gehören Apple Intelligence, das Foundation Models Framework, überarbeitete Designoptionen und neue Funktionen für die Präsentation im App Store. Apple nennt weder Modellparameter noch Benchmark-Ergebnisse, Kontextgrenzen, unterstützte Modalitäten, Lizenzänderungen oder separate Preise. Ein belastbarer Zahlenvergleich mit einem früheren Modell oder dem aktuellen Stand anderer Anbieter ist deshalb nicht möglich.

Apple veröffentlicht hier eine Plattform und kein eigenständiges KI-Modell. Das Foundation Models Framework bindet Apples KI-Funktionen an den Entwicklungszyklus von Betriebssystem und SDK. Entwickler greifen über Apples unterstützte Werkzeuge für die App-Entwicklung darauf zu. Apple behauptet jedoch nicht, dass ein zugrunde liegendes Modell größer oder leistungsfähiger geworden ist.

Der deutlichere Bruch betrifft die Mac-Kompatibilität. Laut Apple ist macOS 26 die letzte Version mit Unterstützung für Intel-Macs und Rosetta. macOS 27 läuft ausschließlich auf Apple-Chips.

Entwickler können ihre Apps in Xcode auf unterstützte Hardware beschränken, indem sie ausschließlich für die arm64-Architektur bauen und die Anwendung anschließend neu einreichen. Dadurch sinkt die Zahl der Mac-Hardwareziele, die Teams pflegen müssen. Für Software, die noch von der Intel-Kompatibilität abhängt, entsteht zugleich eine klare Migrationsfrist.

Der Schritt ähnelt einem alten Adapter, der nicht mehr mitgeliefert wird. Die Entwicklung für aktuelle Hardware wird einfacher, doch Software für den bisherigen Anschluss muss umgebaut werden.

Apple ändert außerdem die Verwaltung im App Store. Entwickler von Apps mit sozialen Funktionen müssen diese künftig über aktualisierte Fragen zur Altersfreigabe in App Store Connect angeben. Neue Time Allowances geben Eltern mehr Kontrolle über die Nutzungsdauer in Kategorien wie Spiele, Unterhaltung und soziale Medien. Apple hat zudem neue Kopfbereiche für Produktseiten, zusätzliche Elemente für die Suche und ein kommendes Werkzeug zur Seitenvorschau angekündigt.

Im April 2027 tritt eine umfassendere Vorgabe in Kraft. Neue Uploads für iPhone und iPad müssen dann mindestens das iOS 27 SDK beziehungsweise iPadOS 27 SDK verwenden. Für Uploads auf tvOS, visionOS und watchOS gelten entsprechend mindestens die SDKs der Version 27. Die Ankündigung für Entwickler nennt keine vergleichbare SDK-Vorgabe für macOS.

Direkt betroffen sind Teams, die ihre jährlichen Kompatibilitätsupdates für Apple-Plattformen vorbereiten, Funktionen von Apple Intelligence integrieren oder Mac-Anwendungen durch den Prozessorwechsel führen. Tests mit Xcode 27 können jetzt beginnen, die SDK-Vorgaben für April 2027 müssen bereits in die Planung einfließen. Mac-Teams sollten außerdem alle Abhängigkeiten beseitigen, die Intel-Hardware oder Rosetta voraussetzen.

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